Zusammen auf neuen WegenCZ/Bonneberg. Am ersten Sonntag im Juli feierten die Bonneberger ihr Gemeindefest unter dem Motto „Zusammen auf EINEM Weg“. Der Gottesdienst begann mit fröhlichen und schwungvollen Tönen des Posaunenchores, ein kräftiger Applaus der Gottesdienstbesucher war ihnen sicher. Der gemischte Chor begleitet von mehreren Flöten, stimmte mit einem Danklied an unseren Gott, der uns Feste feiern lässt, auf das nun beginnende Gemeindefest ein. Mit wertschätzenden Worten, an die vielen Menschen, die diesen Tag lange vorbereitet haben, begrüßte Stefanie Schröder die Gemeinde: „Jetzt ist der Tag endlich da, das Gemeindefest 2016 kann beginnen. Wir sind fröhlich und glücklich, in so einer schönen Kirche zu feiern, dass sich so viele beteiligt haben, damit dieser Tag schön und rund wird. Der Posaunenchor und der gemischte Chor, die Organistin, die Katechumenen und Konfirmanden, die Kuchen und Salate und all ´die, die einfach da waren, wenn noch Aufgaben übernommen werden mussten. Vielen Dank dafür!“

Der gemischte Chor mit FlötenIm Verlauf des Gottesdienstes wurden viele gemeinsame Lieder gesungen, darunter ein ganz besonderes, selbstkomponiert und vertont von Michael Weyerts, der es mit seinen Kindern Noah und Ann-Christin vortrug. Mit dem Bild einer Elefantenherde, die es uns Menschen eigentlich richtig vormacht, beschrieb er sein Lied: „Bei den Elefanten ist das so, dass immer die Kleinen und Kranken in die Mitte genommen und beschützt werden. Sie gehen zur Quelle und trinken daraus. Wir sind ja hier auch an der Quelle und hören Gottes Wort.“
Elefanten machen es richtig„Zusammen auf dem Weg komm doch mit. Zusammen auf dem Weg Schritt für Schritt.
Gemeinsam sind wir stark, Tag für Tag. Gemeinsam sind wir stark, weil Gott uns so sehr mag.
Gemeinsam feiern wir weil, Gott uns liebt. Gemeinsam feiern wir, weil er für uns alles gibt.
Dein Leben sei ein Fest jederzeit, weil Gott dich nie verlässt in Ewigkeit.“Ein Anspiel der Konfis
Mit einer selbstgeschriebenen Sprechmotette präsentierten einige Katechumenen und Konfirmanden ein kleines Anspiel zum Thema des Festes: „Gemeinsam was machen, Gottesdienst feiern, grillen, spielen am Gemeindefest, eine gute Sache. Aber wie ist das in der Woche, woran merkt man eigentlich, dass die Leute gemeinsam unterwegs sind? Es gibt verschiedene Gemeindegruppen! Und, wie ist der Zusammenhalt? Wie gut kennt ihr Euch? Würdest du jemanden im Krankenhaus besuchen? Ich weiß nicht, vielleicht? Das Motto des Festes ist gemeinsam auf dem Weg. Wenn das nicht nur so ein Spruch sein soll, muss man das doch irgendwo dran merken …
In seiner Predigt sprach Pastor Reuter über den Vers aus Galater: „Tagt einer die Last des anderen, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Zusammen auf einem Weg, wir gehören zusammen. Wir gehören zusammen, weil Jesus das möchte. Es tut Euch gut, ihr habt euch gegenseitig nötig. Du brauchst die anderen, die anderen brauchen dich.
Aber, es gibt auch Neid und Eifersüchteleien, nicht für jeden Sympathie. Aber davon lässt sich Jesus nicht irritieren, er möchte trotzdem, dass wir zusammengehören.
Jeder Besucher konntesich eine Karte aussuchen und mitnehmenWir gehören zusammen, weil wir zu Jesus gehören. Weil Jesus derjenige ist, der unsere Lasten trägt. Er kennt uns, und er weiß, wo unseren kleinen und großen Päckchen sind,d ie wir immer mit uns herumschleppen. Er trägt sie, er trägt sie bis zum Kreuz! Er möchte, dass wir begreifen, dass es etwas gibt, was stärker ist, als unseren Angst, unsere Sorgen und unser Neid. Stärker als das, ist die Liebe, mit der Jesus mich und andere liebt.
ER gibt die Kraft dazu, so dass wir die Last des anderen tragen können. Er möchte uns Mut machen neue, unbetretene Weg zu gehen. Wie gut kennen wie die Last des anderen, wissen wir, was dem anderen zu schaffen macht? Und was wissen die anderen +ber meine Last, wieviel gebe ich den anderen preis? Kann ich die Hilfe der anderen annehmen, scheue ich mich, die Hilfe anzunehmen? Wir gehören zusammen, weil wir zu Jesus gehören. Stärker als alles was uns trennt, ist die Liebe mit der Jesus mich und dich liebt. Lasst uns darauf vertrauen. Über dieses Vertrauen freut sich Gott.es hat geklappt- alle Besucher bilden eine Menschenkette
Am Ende des Gottesdienstes erklärte Pastor Reuter eine gemeinsame Aktion, an der alle Gottesdienstbesucher beteiligt sein sollten. Auf jeden Fall ein Versuch wert, aber ob es klappen würde? Im Vorbereitungskreis für den Gottesdienst kam die Idee, eine Menschenkette zu bilden. Alle sind dabei! Einer fängt an und der Reihe nach gingen alle aus der Kirche und bildeten vor der Kirche einen großen Kreis oder besser Spirale. Gemeinsam sangen draußen alle das Lied: „Lasst uns miteinander singen, beten, loben den Herrn…“
Den Anfang machten die Konfirmanden, es folgte erst die Kanzelseite, dann die Taufsteinseite, das Seitenschiff und zu guter Letzt auch der Posaunenchor von der Empore.
leckere Würschen wurden gegrilltEine gelungene Aktion, passend zum Thema, gemeinsam unterwegs, gestützt, geführt und geleitet.
Im Anschluss konnten auch gleich die lecker gegrillten Würstchen und das knusprige Gyros gekostet werden. Keiner musste hungrig oder durstig bleiben, denn es gab eine Vielzahl an Köstlichkeiten, bei der die Auswahl schwer fiel. Eine gute Zeit für nette Gespräche und nette Gesellschaft, besonders auch mit Menschen, die man lange nicht mehr gesprochen hat. Bei leckeren Kaffeespezialitäten und Crepes verlief die Zeit wie im Flug. Gyros am Spieß mit Tzaziki, Krautsalat und Zwiebeln
Eine Diashow mit ausgewählten Bildern zum Thema „Weg“, konnte man „nebenbei“ ansehen. Freundschaftsbänder oder ein Bewegungspacour waren nur einige Spielstationen.
In einem Gospelworkshop erlernten die Teilnehmer den Gospel „Amazing Grace“, der im Abschlussgottesdienst seine Premiere haben sollte. Bei dem Quizspiel „1,2 oder 3“, konnten die drei Teams Punkte sammeln, die auch beim Abschluss, in einen Gewinn eingetauscht wurden. Beim Abschluss in der Jubilate Kirche, begleitete der Posaunenchor die gemeinsamen Lieder. gute Gespräche, gutes Essen, gute StimmungEine Powerpoint Präsentation, mit vielen schönen Bildern, Texten und meditativen Musikstücken zum Thema „Weg“, regten zum Nachdenken an. Martin Streich hielt die Abschlussandacht und betonte, wie gut es ist, zusammen auf dem Weg zugehen und einander nicht aus den Augen zu verlieren.
Jeder Gottesdienstbesucher erhielt abschließend eine Postkarte mit dem Text: für jeden was dabei
„Ich weiß nicht, wohin der Weg führt. Aber ich will darauf vertrauen, dass er ein Ziel hat.
Ich will darauf vertrauen, dass es sich lohnt weiterzugehen. Und dann eines Tages weiß ich hoffentlich, dass es der richtige Weg war, mein Weg, mein Weg mit Dir, Gott.
selbst gestaltete Freundschaftsbänder sind klasseAuf all deinen Wegen, die zu gehen musst, habe Gott in deinem Herzen.“
Eine prima Erinnerung an das Gemeindefest 2016 .
Ein schönes, gelungenes Fest, trotz gelegentlicher Regenschauer, und dass nur, weil es durch ein gemeinsames Miteinander möglich wurde. DANKE !!!ein schönes Feat für Jung und Alt