Fahrradrallex zum Psalm 23CZ/Bonneberg. Am vergangenen Samstag fand der Konfirmandenunterricht der Bonneberger und Vlothoer Konfirmanden aus St. Johannis in einer ganz besonderen und eindrücklichen Weise statt. Mit dem Fahrrad erkundeten die Teens die einzelnen bildhaften Vergleiche des Psalms 23. Eine Fahrradtour zum Psalm 23 an der Weser entlang. Pünktlich um 9 trafen sich alle Konfis an der reformierten Kirche in der Fußgängerzone. Mit einigen Liedern und der Lesung des 23. Psalms starteten sie in diesen tollen Tag. Nach einigen Hinweisen zu den Verkehrsregeln und dem weiteren Ablauf des Tages, ging es los. Bei der ersten Spielstation am Weserufer beim Hafen, stellten sich die 16 Mädchen und Jungs der Aufgabe, was ist ein guter Hirte“? Es ging darum ihre Herde gut zuführen und sich auch führen zu lassen.

Der Konfi-Block einmal im Monat am Samstag

 Hintereinander, mit den Händen auf den Schultern führte der Hirte seine Herde durch einen Hindernissparcour. In zwei Gruppen, sollte die gar nicht so leichte Aufgabe, mit Worten und Gesten durchgeführt werden.                                                           

Nachdem alle „Schafe“ wieder zum Ziel geleitet wurden, reflektierte die Gruppe darüber, wie ein „guter Hirte“ beschrieben werden kann.
In einem Aufgabenzettel notieren sie ihre persönlichen Gedanken zu der Frage: „Welche Eigenschaften hat ein „guter Hirte“?

 

 

Welche Eigenschaften braucht ein guter Hirte?

 

 

 

 

 

 


10 verschiende Kräutermussten gesucht werden                                    

 Sofort ging es weiter zur zweiten Station, mit dem Schwerpunkt: „Er weidet mich auf einer grünen Aue...“ Zehn unterschiedliche Gräser und Kräuter wurden gesammelt, die sie später laminiert in ihre Mappen heften sollten. Eine saftige Wiese bedeutet für eine Schafherde Reichtum. Auf ihrem Aufgabenzettel vermerkten die Konfis ihre Überlegung zu der Frage: „Was ist der Reichtum in deinem Leben? Geld oder materielle Dinge, oder ist der Reichtum in deinem Leben etwas anderes?“An der Weser mjit dem Fahrrad unterwegs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        Es folgte eine längere Strecke bis zum Anleger der Amanda. Dort konnten sich alle Konfirmanden bei einem leckeren Frühstück stärken und eine kleine Verschnaufpause einlegen, denn bei fast 30 Grad und herrlichstem Sonnenschein war das Fahrradfahren doch sehr anstrengend. Mit dem dritten anschaulichen Vergleich des Psalms: „Du erquickest meine Seele...“ konnten sie mit einem Wettspiel zeigen, wieviel Power in ihnen steckte.

Wer ist der Schnellste?                      

In zwei Gruppen aufgeteilt, liefen die Konfis zu einer Flasche und mussten diese einige Male umrunden und möglichst schnell und auf direktem Wege zur Gruppe zurücklaufen. Doch leider war das, wenn man etwas schwindelig ist, nicht so einfach möglich.
Auf ihrem Aufgabezettel beantworteten sie dann die Frage: „Was gibt Dir im Leben neue Power?“Eine Stärkung tut gut

 

 

 

 

 


Jetzt sollte es auf die andere Seite der Weser weiter gehen. Da nicht alle eine Badehose mit hatten, um über die Weser zu schwimmen, war die Entscheidung schnell getroffen, mit der „Amanda“- der Fähre,überzusetzen.MIt der Fähre über die Weser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Direkt im Anschluss daran konnte auch schon die vierte Station: „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde...“ mit einem Wettkampf gelöst werden. Auf dem Holztisch lagen verschiedene Süßigkeiten, die die Konfis als Angreifer und Verteidiger, entweder zu beschützen oder zu ergattern sollten. Einige Regeln waren dabei zu beachten und nach einer gewissen Zeit wurde gewechselt. Die erbeuteten Süßigkeiten wurden natürlich aufgeteilt.
Danach wurde der Reflexionszettüber 15 Meter ging es in die Tiefe oder Höheel ausgefüllt.Welcher Weg ist der Richtige?

 


                                                                                                                                             Beim nächsten Abschnitt ging es darum, den richtigen Weg zu finden. „Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen“. In einem Waldstück hatte sie die Aufgabe einen vorbereiteten Weg zu finden. Mit Hilfe von ausgelegten Pfeilen und Schrittangaben sollte sie ans Ziel gelangen. Es war ein ganz bestimmter Baum, wo es sich lohnte genau zu suchen, was dort versteckt war. Die Frage auf ihrem Bogen, die sie zu bedenken hatten, lautete: „Was gibt dir in deinem Leben die Richtung an?“Mut und Vertrauen waren wichtigalle waren mutig und hatten VertrauenEin besonderes Highlight war der nächste Standort. „Klettern ins finstere Tal“. Mit viel Engagement und Eifer bewältigten die Konfis den bildhaften Vergleich aus dem Psalm: „ ...und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“ Die Konfis konnten an zwei Stellen, einmal leichter einmal schwerer, mit Hilfe eines Seils den Abhang nach oben uns nach unten klettern. Was anfangs für einige Kids zu leicht erschien, erforderte dann doch einiges an Mut und Vertrauen, sich nur an diesem Seil festzuhalten. Die Frage, über die sie nachdenken sollten hieß: „ Wo hast du schon einmal Gefahr erlebt und wen hast du um Rat gefragt?“auf derSuche nach der Quell

 


Die vorletzte Aufgabe beinhaltete auch wieder Mut, Energie und
Durchhaltevermögen. Der Weg zu Quelle war kein Spaziergang, über Felsen und glitschigen Steinen, war es ganz wichtig sich festzuhalten und genau zu gucken wohin der nächste Schritt gehen sollte. „Er führet mich zum frischen Wasser...“, hatte an diesem heißen Tag, nochmal eine besondere Bedeutung. Das mitgebrachte kühle Wasser schmeckte hervorragend und erfrischte jeden Einzelnen.der ist wie ein Baum, gepflnazt an denWasserbächen. Psalm 1 Der Abschluss des 23. Psalms: „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar...“, bearbeiteten die Konfis mit verschiedenen Fragen:
Was ich mir für mein Leben wünsche?
Was bedeutet: Im Hause des Herrn zu bleiben?
Die letzten Kilometer bis Vlotho waren nochmal anstrengend. Über fünf Stunden mit dem Fahrrad unterwegs, bei Hitze und manchmal recht schwierigen Aufgaben, das schafft auch den stärksten Konfirmanden.
Ein beeindruckendes Erlebnis zum Psalm 23, der hoffentlich lange in Erinnerung bleibt. Vielleicht sogar eines der Höhepunkte Eurer Konfirmandenzeit.frisches, kühles Wasser Wasser