Jubilate Kirche, eingeweiht am 8.Mai 1957 von Präses WilmsCZ/ Bonneberg.

Was war los im Jahre 1957
Sputnik umkreist die Erde
Bundeskanzler Adenauer reist zum Schah nach Persien und zum amerikanischen Präsidenten
Dortmund wird zum 2. Mal deutscher Fußballmeister
Der WDR beginnt mit einem eigenen Regionalprogramm
und das Allerbeste kommt noch…
die „Jubilate Kirche“ auf dem Bonneberg wird am 8. Mai 1957 eingeweiht.
Mit einem wunderschönen Festgottesdienst, am dritten Sonntag nach Ostern(im Mai 2017), dem Jubilate Sonntag, feierten die Bonneberger das 60jährige Bestehen ihrer Kirche und Kirchengemeinde. Der Posaunenchor stimmte mit kräftigen Tönen in den Gottesdienst ein und ein Geburtstagsständchen durch die Band „Merk Würdig“ durfte natürlich nicht fehlen: „Ist es nicht wunderbar, an diesem Tag zu sein. Es ist ein Privileg, erachte es nicht als klein. Denn der Herr tut heute noch Wunder,
Stunde um Stunde, Tag für Tag. Tut der Herr heute noch Wunder, Stunde um Stunde, Tag für Tag!“ Die Band, bestehend aus den 3 Mädels im Gesang, dem Bass, der Akustikgitarre , dem Cajon und dem Keyborder, der zusätzlich auch die Orgel spielte, begeisterten sie die Besucher mit ihren gehaltvollen Texten und mit ihrer fröhlichen, ansteckenden Art luden sie alle dazu ein, die Songs mitzusingen und gemeinsam Gott zu loben.

Die Band Merk-WürdigNach der Begrüßung und Abkündigungen sang die Gemeinde Lieder aus dem Gesangbuch. Im Anschluss an eine besinnliche Textmeditation folgte eine Powerpoint , die einen kleinen Rückblick auf die 60 Jahre der Kirchengemeinde zeigte. Mit alten Fotos von 1957 und informativen Anekdoten bis ins Jahr 2017 konnten die Gottesdienstbesucher erfahren, wann die ersten Bemühungen für eine eigene Kirche begannen und was es mit der Kugel in der Kugel auf sich hatte. Genaue Details sind auf der Seite „evangelisch in Vlotho – Bonneberg“ zu finden.

Das sind wir und noch viel mehr Und in einem waren sich alle einig : „Schön, dass es die Jubilate Kirche mit seinen Menschen gibt.“ Mit der Überschrift: „60 Jahre Jubilate- Das sind wir“ konnte man lesen, wie viele unterschiedliche Kreise, Gruppen, Teams und fleißige Helfer in allen Bereichen ihr großes Engagement und ihren Talenten einsetzen.

 

 

Ist das noch aktuell, brauchen wir heute noch etwas aus der Kirche? Bärbel Streich, die Prädikantin der Bonenberger Gemeinde hielt den Gottesdienst über den Predigttext aus Johannes 15, in dem Jesus sagt:“ ICH BIN DER WAHRE WEINSTOCK UND MEIN VATER DER WEINGÄRTNER…. Beginnend mit der Frage, die auch auf einem Foto vom Beamer zu sehen war: „Schatz, ich bin in der Kirche, brauchen wir was?“ stellte Bärbel Streich auch an uns die Frage: , Brauchen wir noch was aus der Kirche? Beim Einkauf ist diese Frage normal, aber hier in der Kirche¬? Was kann ich von dort mitnehmen? Was bringt mir das? Ein Weinstock, ohne Reben ist tot, die Reben wachsen nur am Weinstock.

 

 

Jesus ist der Weinstock In den „Ich- bin - Worten“, die Jesu in der Bibel sagt, macht Jesus seine Nähe zu uns deutlich, in diesen ganz alltäglichen Symbolen will er uns einladen , zu ihm zu gehören. Er sagt: „Ich bin das Licht, die Tür, das Brot, der Weg… . Seine Frage an uns: „willst du dich mir anschließen?“ Er wartet auf DEINE Antwort. „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben und wer in mir bleibt, und ich in ihm, der bringt viel Frucht… Bleibt bei der Sache, bleibt bei mir, zusammen bringen wir viel Frucht. Wenn wir in enger Verbindung mit IHM bleiben, wird etwas Gutes wachsen.

 

Im Anschluss gab es "leckeres" aus der KücheMit vielen schönen Bildern von Weinbergen, Reben, Trauben in den unterschiedlichsten Farben, aber auch verdorrten Früchten, unterstrich Bärbel Streich die einzelnen Abschnitte ihrer Predigt. Bleiben oder gehen? Diese Frage stellt sich in vielen Lebenssituationen, wie zum Beispiel nach der Schule, in einer Ehe, oder nach dem Hause oder ins Heim… Jesus fragt auch uns, bleibst du oder gehst du? Er möchte uns Mut machen zu bleiben. „Bleibt bei mir, bleibt im Glauben, bleibt in der Gemeinschaft, bleibt zusammen! Um abschließend die Frage vom Beginn zu beantworten, meinte Frau Streich: „Brauchen wir was aus der Kirche?“ Ja, - Gottes Wort , Gemeinschaft, Ermutigung, Wertschätzung und das alles mit der Hilfe und in enger Verbindung mit Jesus! Danach sang die Gemeinde das schöne Lied von Philipp Spitta: „Bei dir Jesus, will ich bleiben, so in Freude, wie in Leid… .

 

Für jeden etwas dabeiZum Schluss waren nochmals die Band und der Posaunenchor zu hören, ein wunderschöner Ohrenschmaus, der den Gottesdienst zu einer runden Sache, zu einer runden Geburtsfeier machte. Damit war die Feier aber noch nicht zu Ende, in Anschluss konnten alle Besucher sich bei leckerem Kuchen und einem Gläschen Sekt, die Baupläne, Anträge und Strafanzeigen aus dem Jahre 1957 anschauen.

 

 

 

 

 

alte Baupläne konnten eingesehen werden

 

 

 

 

Passend zur Predigt gab es köstliche, süße Trauben in allen Farben, die zum Naschen einluden. Bei lockeren, fröhlichen Gesprächen an den Stehtischen und draußen im herrlichen Sonnenschein wurde ausgiebig aus den letzten 60 Jahren berichtet. Denn es konnte jeder eine „Kleinigkeit“ aus seiner Zeit mit den Menschen und Begebenheiten der Jubilate Kirchen erzählen.

 

 

 

Jeden Sonntag Kirchkaffee