Konfirmation 2009 in Valdorf(CB/Valdorf) Am 26. April 2009 haben wir in Valdorf 22 Mädchen und Jungen konfirmiert. Die Gruppe war während der Konfirmandenzeit lebendig, bunt und immer für eine Überraschung gut. Also haben wir über die Farben gepredigt, die zu einem lebendigen Glauben dazu gehören. Wie "durch Zufall" ergab sich aus den Farben ein Regenbogen, der uns an Gottes verheißung erinnert.

(Jürgen Brakhage - kommt mit einem schwarzen Regenschirm in die Kirche, der voller Blütenpollen ist)

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, und liebe Gemeinde,

Welche Farben passen eigentlich zu euch - und auch zu ihnen?
Welche Farben stehen ihnen gut - und welche Farben mögen Sie sich ganz besonders gut leiden?

  • Wenn ich mich hier umsehe, dann paßt mein kirchen-schwarzer Regenschirm ja ganz gut zu den Jugendlichen: Hier vorn sind ganz viele Jungen in einem kräftigen dunkel-grau. Das ist Mode im Moment - und mal gleich vorweg: Es steht euch auch ziemlich gut. Laßt euch da in der Predigt mal nichts anderes einreden! Dagegen bringen die Mädchen hier vorn schon ein paar fröhliche Farbtupfer mit. Ich sehe ... (einzelne Farben bei den Mädchen im Altarraum beschreiben).
  • Und wenn ich in die Gemeinde sehe, dann sind die meisten von uns eher dezent und dunkel gekleidet.
  • Und dann hier vorn der Pfarrer – pechrabenschwarz! Wäre da nicht die Stola mit den bunten Farben, es sähe nur traurig aus.

Wie kommt das eigentlich? Warum ziehen wir in der Kirche oder bei festlichen Anlässen eigentlich Kleidung mit so ernsten und traurigen Farben an?

  • (Rebecca Brakhage): Wir ziehen das an, was alle anziehen (der liebe Gruppendruck)
  • (Gudrun Hachmeister): Oder die Konfirmandeneltern: Jetzt sind unsere Kinder schon so groß - fast schon erwachsen. Da ist knallebunt eben auch Kinderkram. 
  • (Uli Tasche): Manche von uns haben es früher so erlebt: Kirche und Glauben sind ernste Angelegenheiten. Das war schon immer so. Und deshalb war es auch schon immer so, dass an solchen Tagen dunkle Kleidung getragen wird.

(Christoph Beyer): Da paßt ja auf den ersten Blick alles zusammen: Dunkle Kleidung. (Dunkles Wetter). Ein dunkler Schirm - und dazu dann noch so ein Bogen mit dunklen Farben, die traurig herunter hängen.

Aber passen diese Farben wirklich zu diesem Tag?

Passen sie zu euch - und vor allem: Passen sie zu diesem Anlass?

Wir feiern heute den festlichen Abschluss eurer Konfirmandenzeit. Und dabei geht es um unseren Glauben - um das, was ihr darüber in den vergangenen 1 1/2 Jahren gehört habt. es geht um die Christliche Gemeinschaft, zu der Ihr mit eurer Konfirmation etwas bewußter dazugehört. Wir gehören dazu - zu dieser Gemeinde, zu diesem Glauben und zu Gott.

Und dazu passt ein trauriges Grau oder ein dunkles Schwarz eigentlich so gar nicht. Diese Farben verbreiten zwar Feierlichkeit - aber sie passen eigentlich gar nicht zu dem, was wir heute feiern und worum es heute geht.

Heute geht es um euren Glauben - um den Glauben an Gott und an Jesus Christus. Es geht um die Kraft, die er uns geben kann. Und dann: Passt dazu das festliche schwarz? Oder das muntere Grau?

Wir finden nicht. Wenn deutlich werden soll, was Glaube bedeutet und wie die Gemeinschaft aussehen kann, zu der ihr mit der Konfirmation gehört, dann müssen andere Farben her.

Wir möchten euch heute morgen ein paar Farben vorstellen und empfehlen - vielleicht ist ja auch eure Lieblingsfarbe dabei.



(Rebecca Brakhage - holt ein lila Tuch unter dem Lesepult hervor)

1. Lila: Ich habe euch als Farbe ein kräftiges Lila oder Violett mitgebracht. Ich finde, diese Farbe wirkt gut, wenn sie richtig kräftig ist. Dann hat sie etwas Beruhigendes und man kann sie gut ansehen.

Wo paßt diese Farbe? Stellt euch ein Auto oder ein Motorrad in lila vor - und ihr merkt: Das kommt nicht gut. Dazu paßt die Farbe nicht. Aber bei Kleidung kann sie ganz angenehm wirken - ich finde, sie strahlt eher Ruhe und Gelassenheit aus.

Diese Farbe hatte in der Vergangenheit auch eine besondere Bedeutung: Sie war die Bußfarbe. Eine Farbe, die daran erinnert, dass in unserem Leben nicht alles glatt läuft. Die daran erinnert, dass es Momente gibt, in denen wir zugeben müssen: Da habe ich nun aber richtigen Mist gebaut. Da habe ich mich verrannt. Ich hatte gehofft, das merkt keiner - aber nun kommt es doch raus.

Die Farbe Lila erinnert uns an das, was in unserem Leben schief geht. Im Leben der Mitarbeitenden - im Leben eurer Eltern und Großeltern, in euren Familien und bei euch. Bei uns allen.

Fehler gehören zum Leben dazu. Und sie gehören zum Glauben dazu. Von Jesus wird eine kurze Geschichte berichtet. Da bringen sie eine Frau zu ihm, die sie beim Ehebruch erwischt haben. Und da zeigen nun alle mit ihren Fingern auf die Frau und wissen, was sie falsch gemacht hat. Und das es so nicht geht. Und dass das bestraft werden muss. So reden sie auf Jesus ein -  ganz so, als wäre in ihrem Leben alles in Ordnung. Jesus hört sich das einen Moment an - malt mit den Fingern durch den Sand - ganz ruhig bleibt er. Und dann sagt er: Wenn einer von euch ehrlich sagen kann, dass er noch nie einen Fehler gemacht hat - dass er ganz ohne Sünde ist - dann soll er ruhig einen Stein nehmen und ihn nach der Frau werden. Oder einfach gehen.

Und da dauert es nicht lange - und er ist allein mit der Frau da. Weil alle es ehrlich zugeben mußten: Ich baue auch Mist und mache auch Fehler.

Die Farbe dazu ist nicht schwarz - sondern: Lila. Eine beruhigende und angenehme Farbe. Eine Farbe, die zeigt: Auch wenn es im Leben ganz schlecht läuft - Gott schenkt einen neuen Anfang und auch dazu gehört Farbe. Lila.



(Gudrun Hachmeister
- holt ein blaues Tuch unter dem Lesepult hervor)

2. Blau: Ich habe einen Blauen Stoffstreifen mitgebracht. Wenn ich die Farbe sehe, dann denke ich gleich an Himmel - und Meer - und Urlaub - und Freiheit. Eine schöne Farbe. Irgendwie euch eine weite Farbe. Blau wie der Himmel und weit wie der Himmel.

Bei einem Auto kann ich mir die Farbe gut vorstellen - und bei einer Jeans sowieso - mein Zimmer würde ich nicht damit streichen!

Auch diese Farbe hat eine besondere Bedeutung. Sie erinnert uns an Weite - und auch an Freiheit, in der Vergangenheit war sie symbolisch aber eine Farbe, die zur Freiheit dazu gehört: Treue. Beständigkeit. Dabei bleiben.

Wir haben euch diese Farbe mitgebracht, weil ihr alle in den nächsten Jahren Aufgaben vor euch habt, die euch weit heraus bringen werden. Euch stehen so viele Möglichkeiten offen - ihr habt so viele Freiheiten - da kann man sich schon mal verlieren.

Was möchte ich machen? Dies und das und jenes. Und dann hat man sich Ruck-zuck verzettelt. Etwas Reiten - etwas Hausaufgaben - etwas am Roller schrauben - ein bisschen Kindergottesdienst machen - etwas Kanu und Fußball. Und dann ist es manchmal zu viel - und man kriegt das eine nicht zu Ende und hat schon was neues, worauf man sich freut. Da hat die Freiheit ja ihre Kehrseite.

Und da ist das mit der Treue wichtig. Bleib bei den Sachen, die wichtig sind. Und zieh sie durch. Flatter nicht hier hin und da hin.

Also: Steh zu deinen Freunden. Überleg dir, was du erreichen willst - und bleib dann auch dabei. Geduld - Ausdauer - das braucht ihr da.

Und das braucht ihr auch beim Glauben. Gott schenkt euch Freiheit - und Gott steht zu euch. Er bleibt an eurer Seite. Zum Glauben braucht es bei uns Menschen Treue und Beständigkeit. Zum Glauben gehört es, dass wir ihn festhalten - dass wir ihn weiter wachsen lassen - weil wir ihn auf unserem Lebensweg wirklich brauchen werden. So schenkt Gott uns Freiheit - und dafür gibt es diese Farbe.



(Jürgen Brakhage
- holt ein grünes Tuch unter dem Lesepult hervor)

3. Grün: Nach den letzten tagen muss eine Farbe unbedingt dabei sein: Grün. Ihr habt es ja selbst erlebt, wie die Blätter und Gräser aus der Erde geschossen sind. Grün ist die Farbe, die uns an Lebenskraft erinnert. Dieses frische und helle Grün auf den Bäumen tut nach dem langen Winter unseren Augen einfach gut. Da ist Leben. Da ist das volle Leben!

Und das gehört heute auch dazu! Zum Glauben an Gott gehört Lebenskraft und Lebensfreude. Im Psalm heißt es: „Gott erquickt meine Seele!" - Gott schenkt Freude und Kraft.

Wenn wir auf Gott vertrauen und auf Jesus Christus hören, dann bekommen wir Kraft geschenkt - Lebenskraft und Lebensenergie. Das gehört für uns zum Glauben dazu - und wir hoffen, dass ihr das in den vergangenen 1 1/2 Jahren erleben konntet: Wenn wir als Gemeinde und Gemeinschaft zusammen leben, dann hat das was mit Freude und Kraft zu tun. Auch wenn man das nicht in jedem Gottesdienst spürt - und auch, wenn wir ernste Themen mit euch behandelt haben. Gott will, das Leben entsteht - das Leben wächst. Gott will, dass wir Menschen wachsen - uns entwickeln. Zum Glauben gehört Spass und Freude dazu. Und damit das hier nicht untergeht, lege ich ein grünes Tuch dazu.



(Uli Tasche
- holt ein gelbes Tuch unter dem Lesepult hervor)

4. Gelb: Jetzt muss endlich eine helle Farbe dazu kommen: Gelb. Sonnengelb. Eine Farbe, die über die Dunkelheit siegt - so wie die Sonne die Nacht vertreibt. Ich lege ein freundliches Gelb dazu.

In so einer Farbe könnte man ein Auto schon lackierten - oder ein Fahrrad. Da wäre Gelb peppig - fast schon knallig. Wenn ich mit so einem Auto vorfahre, dann ist es ein echter Gucker. Peng! Da bin ich.

Gelb fällt auf.

Und so wird mit Gelb auch gewarnt.
Vorsicht - Starkstrom! Vorsicht - nicht öffnen!

Gelb ist eine echte Alarmfarbe.

Gelb steht symbolisch oft auch für Neid und Hass.

Gelb erinnert uns an ganz viele Dinge, auf die wir im Leben gut verzichten könnten. Hass und Ärger. Gefahr und Alarm. Manchmal sind wir selbst die Leute, die Alarm machen - und von denen Streit ausgeht.

Und auch da leben wir gefährlich. Da können Worte verletzen und treffen - und dann geht es richtig rund. Da können wir uns kaum noch halten - ein Wort gibt das andere.

Gott zeigt uns andere Wege.
Wege ohne Hass und Wege ohne Gewalt.

Das ist uns wichtig - und wir hoffen, dass wir euch das deutlich machen konnten, als wir mit euch über Gott nachgedacht haben. Wenn wir auf Gott vertrauen und wenn wir uns auf ihn verlassen, dann werden wir davor bewahrt, auszurasten und die Kontrolle zu verlieren.

Deshalb lege ich gelb dazu - zur Erinnerung daran, dass unser Glaube uns die Kraft geben kann, auf solche gefahren mutig und ruhig zu reagieren.

Egal wie Dunkel und finster es ist: Unser Glauben ist Licht, dass Dunkelheit und Hass überwinden kann. Also: Gelb.

(Mirjam Westermann - holt ein oranges Tuch unter dem Lesepult hervor)

5. Orange: Ich hab mich für die Farbe Orange entschieden, weil es eine tolle Farbe ist. Orange ist die pure Lebensfreude.

Denkt mal drüber nach: Orange ist nicht wirklich die Farbe, die man der Rücksichtslosigkeit, der Gewalt oder dem Hass zuordnen würde. Man kann einfach nicht traurig sein, wenn man sich mit orange beschäftigt.

Orange fällt sofort ins Auge und setzt Akzente.

Wenn ich morgens orange Klamotten anziehe, dann kann ich davon ausgehen, dass ich gut drauf bin.

Orange das ist wie mit Freunden chillig am Strand in der Sommersonne liegen.

Und das bedeutet Orange auch hier im Christentum: Freude am Glauben, übrigens ein Aspekt, der viel zu oft vernachlässigt wird, und Geselligkeit. Wie zum Beispiel bei unseren Wochenenden. Da gab´s auch immer was zu erleben und ich fand auch, dass sich ein cooles Gruppengefühl entwickelt hat.

Gemeinschaft gehört zu Religion unbedingt dazu. Das Christentum war und ist nicht für Einzelgänger gedacht und deswegen gibt es die Gemeinde.

An all dem merkt man das Glaube eine Richtung: Glaube führt nach oben. Das heißt jetzt nicht, dass es einem pausenlos nur super geht, wenn man glaubt, aber es hilft einem, jede Situation zu bewältigen.

So wie orange eben, weil das immer die positiven Seiten des Lebens beleuchtet.



(Christoph Beyer
- holt ein rotes Tuch unter dem Lesepult hervor)

6. Rot: Als letzte Farbe habe ich Rot mitgebracht. Hier können alle mal rot sehen - normalerweise sind wir dann ja etwas ungehalten. Rot ist auch so eine volle Farbe - manche denken an Blut und Gefahr - manche Jungen vielleicht an Ferrari, bei den Rennwagen paßt diese Farbe ja ganz gut. Andere denken an rote Rosen und rote Herzen. Mit Rot sind wir jedenfalls mitten im Leben. Rot ist eine Farbe, die nicht neutral sein kann, und die uns Menschen sofort ins Auge springt.

Für unseren Glauben ist sie eigentlich eine schöne Farbe, sie ist die Farbe für volles Leben, aber auch für Liebe und Zuneigung. Ich mag dich - da gehört unbedingt rot dazu.

Ich möchte die rote Farbe dazu legen, weil sie uns daran erinnern kann, dass unser Glaube auch mitten ins Leben gehört - und vor allem, weil Glauben viel mit Liebe zu tun hat. Paulus hat das so gesagt:

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. (1. Korinther 13/1).

Ohne Liebe werden wir hart und gemein. Und ohne Liebe wäre auch unser Glaube hart und gemein und zu nichts zu gebrauchen. Da hat Paulus recht. Liebe gehört dazu.

Liebe ist das größte Geschenk, dass wir in unserem Leben bekommen können. Wenn jemand einfach zu mir sagt: Du bist klasse. Ich finde dich super. Und das sagt Gott zu uns. Ich kenne Dich - und ich kenne deine Macken und deine Fehler - und trotzdem sage ich: Ich liebe dich - du bist mir wichtig!

Damit ihr das nicht vergeßt - dafür habe ich die rote Farbe dazu gelegt.

(Jürgen Brakhage): Wir haben euch sechs Farben vorgestellt. Und diese sechs Farben ergeben ein buntes Bild - ihr könnt es hier vorn am Altar sehen. Das ist doch wirklich etwas anderes als die gedämpften grau- und Schwarztöne.

Wir finden, dass diese bunten Farben gut zu euch passen. Und zwar nicht als Kleidung - bekommt mal keinen Schreck: Wir legen euch jetzt nicht bunte Tücher um und schicken euch damit nach Hause.

Sie passen gut zu euch. Sie passen gut zu euch, weil ihr in der Konfirmandenzeit eine bunte und lebendige Gruppe wart. So haben wir euch erlebt. Irgendwie gab es immer Überraschungen mit euch ...
 
(Christoph Beyer): Diese Farben passen aber auch zu dem Glauben und zu der Gemeinschaft, die wir euch in den vergangenen Jahren vorgestellt haben. Glauben ist für uns nicht grau und traurig.

Und das möchten wir euch zum Schluss mit einem Bild deutlich machen.

(Der Regenbogen im Altarraum wird enthüllt)

Die Farben, die wir euch vorgestellt haben, gehören zum Regenbogen - so, wie wir ihn ja alle kennen. Uns Christinnen und Christen erinnert der Regenbogen immer auch an eine ganz bekannte Geschichte aus der Bibel:

Da gab es eine Zeit, in der Gott mit dieser Welt nicht mehr zufrieden war. Es hat ihm gereicht, was er mit den Menschen erleben mußte - ihm ist der Geduldsfaden gerissen. Ich mache hier alles nieder - hat er gesagt - und es dann auch so gemacht. Nur Noah gibt er den Auftrag, eine große Arche - ein Schiff - zu bauen. Mit diesem Schiff rettet er Noah - bis die Flut vorbei ist.

Nach der Flut wird Noah aus der Arche entlassen. Er und seine ganze Familie steigt aus. Und wir können uns ja in etwa vorstellen, was Gott für Gedanken gekommen sind: Na, wird es gut gehen? Was wird Noah mit seiner Freiheit anstellen?

Gott läßt Noah gehen. Er vertraut ihm. Und er schließt mit ihm einen Bund - er trifft mit ihm eine Abmachung: "Siehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen (...). Und dies ist das Zeichen des Bundes (...): Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. Dann will ich mich an meinen Bund zwischen mir und euch erinnern. Und Gott sagte zu Noah (...): Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." (1. Mose 8 / 9 ... 22).

Gott setzt ganz viel Vertrauen in Noah - und er sagt: Ich werde mein Versprechen halten - ich schenke Dir meinen Segen und meine Kraft - und nun mach dich auf den Weg - und mach was draus! Und so ist Noah losgezogen - weg von der Arche - und rein ins Leben.

Und so geht es bei euch heute auch. Auch ihr macht euch heute auf den Weg. Bunt und lebendig und manchmal auch laut. Ihr hattet Zeit, um über euren Glauben nachzudenken, ihr habt Erfahrungen mit unseren Gemeinden gemacht.

Für euch gilt genau das, was Gott auch Noah mit auf den Weg gegeben hat: ich halte mein Versprechen - auf mich kannst Du dich verlassen. Zu mir kannst Du immer zurück kommen. Daran erinnert mich und euch der bunte Bogen. Und so könnt ihr euch auf den Weg machen. Wir vertrauen darauf, dass Gott euch begleitet, dass er euch stärkt - dass er euch nicht allein lassen wird. Was besseres kann euch eigentlich gar nicht passieren.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in jesus Christus. Amen.