Schumann: Messe und Orgelwerke

 

Via Cantica FotoAm Samstag, 24. Februar 2018, findet um 18 Uhr in St. Stephan Vlotho ein Chor- und Orgelkonzert mit Werken aus der Romantik statt. Im Mittelpunkt des Abends steht die Messe c-Moll op. 147 von Robert Schumann. Dieses sehr selten zu hörende Werk, es ist Schumanns vorletzte Komposition, entstand innerhalb weniger Wochen Anfang  1852. Er schrieb sie  für vierstimmigen Chor und Orchester; später schuf er einen Orgelauszug des Orchestersatzes. Diese Fassung mit Orgelbegleitung  wird an diesem Abend bei uns zu hören sein. Der Kammerchor via cantica bringt die Messe unter der Leitung von Wolfgang Bahn zur Aufführung, Organistin ist Liga Auguste. Sie spielt im Verlaufe des Konzertes noch Orgelmusik von Robert und Clara Schumann sowie Alexandre Guilmant.

Der Eintritt kostet 10€/7€ erm.

 

 

 

Musik (und Wort) zur Marktzeit

jeweils am ersten Samstag des Monats um 10:00

 

Sa, 3. März - Musik zur Marktzeit

KMD Heinz-Hermann Grube, Orgel (Lübbecke)

Mit Werken von D. Buxtehude, J. S. Bach, P. Eben

 

Sa, 7. April - Musik und Wort zum Thema „Ostern“

Kantorin Līga Auguste, Orgel und Jörg Uwe Pehle, Texte

 

Sa, 5. Mai - Musik zur Marktzeit

„Pfiffikus“ und Blockflötenensemble der Jugendkunstschule Vlotho, Leitung Karola Linnemann

Musik von H. Schütz, H. Schmelzer, R. Vaughan-Williams u. a.

 

Sa, 2. Juni - Musik zur Marktzeit

KMD Wolfgang Bahn, Orgel

Orgelmusik von J. S. Bach, F. Mendelssohn und P. Eben

 

Sa, 7. Juli - Musik zur Marktzeit

Līga Auguste und Harald Sieger, Orgelmusik zu 4 Händen

von J. Haydn, S. Wesley, u. a.

 

Sa, 4. August - Musik zur Marktzeit

Susanne Schulz, Violine und Līga Auguste, Orgel

Werke von J. S. Bach, G. Fauré und M. Reger

 

 

 

Kabarettist Harald Mewes hält Kanzelrede in St. Stephan

Humor im Glauben: Harald Mewes sprach als Kanzelredner im Gottesdienst in St. Stephan.scs/Vlotho. Über Humor im Glauben und die Reformation aus Sicht der Ostwestfalen sprach Harald Mewes im Gottesdienst in St. Stephan. Von der Kanzel aus zeichnete er ein fröhliches Gottesbild und zog einen humorvollen Vergleich zwischen Kirche und Ehe. „Meine Frau ist Pfarrerin, und ich wollte schon lange auch mal eine Predigt halten“, verriet er. Da kam die Anfrage des Vlothoer Pfarrers Jörg Uwe Pehle, ob er in St. Sephan eine Kanzelrede halten möge, gerade recht.

„Neuerungen sind ja für Ostwestfalen nicht ganz einfach. Da heißt es erst mal, wollen wir nicht, brauchen wir nicht. Das galt so ähnlich auch für die Reformation“, sagte er. Vieles wurde damals in Frage gestellt. „Wenn es die Hölle nicht gibt, gibt es den Himmel auch nicht? Haben wir den Himmel auf Erden? Oder machen manche Zeitgenossen uns das Leben eher zur Hölle?“ überlegte er. Der Kabarettist ist sich sicher, dass Humor hilft, Dinge zu reflektieren und auch in Frage zu stellen. „Fundamentalisten haben keinen Humor. Aber Gott muss Humor gehabt haben, er hat Meerschweinchen erfunden“, sagte augenzwinkernd hinzu. Harald Mewes erinnerte daran, dass auch mit dem Osterlachen der Humor im Glauben eine lange Tradition hat.

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Werke zur Bibel und Reformation bevölkern St. Stephan

Pfarrer Jörg Uwe Pehle zeigt nur eins der vielen Gemälden aus der umfangreichen Otmar Alt Ausstellung. Die mittelalterliche St. Stephanskirche bietet einen spannenden Kontrast zu den zeitgenössischen Werken des bekannten Künstlers.MW/Vlotho. Es wird gebohrt, um kleine Spotlichter zu installieren und viele Werke des Künstlers Otmar Alt liebevoll in der St- Stephanskirche aufzuhängen. Am Anfang der Woche trafen insgesamt 50 groß- und kleinformatige Gemälden, bzw. Zeichnung ein. Am Sonntag den 03. September wird die Ausstellung „Martin Luther und 500 Jahre Reformation. Bilder zur Bibel“ mit einem Gottesdienst um 11 Uhr in St. Stephan eröffnet. Otmar Alt ist zur Gast bei der Vernissage.

Zu sehen ist Alts schöpferische Auseinandersetzung mit bekannten Textstellen aus dem Alten und dem Neuen Testament. Ein weiteres Bilderzyklus beschäftigt sich mit der Reformation. Die Bilder sind bewegt, fantasievoll mit abstrakten Zügen, flächig. Sie gewinnen eine expressive Tiefe durch Alts meisterhaften Einsatz von mal leuchtenden, mal dunklen, düsteren Farben. Das Paradies porträtiert Alt als einen Turm aus organischen Formen, rankenden Blättern und Menschengesichtern, die hervortreten. In einem weiteren Gemälde ragt ein bedrohlich wirkendes schwarzes Kreuz aus der Mitte des Bildes. Vor allem regt die offene, dynamische und detailreiche Bildsprache den Betrachter an, die vertrauten und vermeintlich bekannten Geschichten mit neuen Augen zu sehen und eine eigene Deutung zu entwickeln.

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Lettische Musikerinnen präsentieren Programm für Saxophon und Orgel

Unter dem Titel „Musique du soir“ präsentieren die lettischen Musikerinnen Liga Auguste und Santa Bukovska ein Programm für Saxophon und Orgel.LA/Vlotho. Unter dem Titel „Musique du soir“ präsentieren die lettischen Musikerinnen Liga Auguste und Santa Bukovska in mehreren Kirchenkonzerten ein Programm für Saxophon und Orgel. Am 3. September musizieren sie um 18 Uhr auch in der Heimatkirche der Kantorin Liga Auguste, in St. Stephan in Vlotho.

Der Titel des Programms der beiden Musikerinnen ist dem gleichnamigen Werk des Letten Pēteris Vasks entlehnt. Seine „Musique du soir“ für Orgel und Saxophon ist wie geschaffen, die Geschäftigkeit des Alltags hinter sich zu lassen und in die Abendruhe einzutauchen. Über ein Jahrhundert bereits hat sich das Saxophon in Lettland im sakralen Raum etabliert. Es wird dort von Komponisten wie Zuhörern für seine der Orgel entgegengesetzten Klangfarben geschätzt. Neben Vasks hat es auch zahlreiche weitere Komponisten zu Werken für diese Besetzung inspiriert, darunter Romualds Jermaks und Ēriks Ešenvalds, deren Werke ebenfalls vertreten sein werden.

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Duo La VignaWege zu Bach

Duo "La Vigna" gastiert in St. Stephan

Am Samstag, 19. August um 19:00 Uhr gastiert in St. Stephan das Dresdner Duo "La Vigna". 

Die Blockflötistin Theresia Stahl und Christian Stahl an Theorbe und Laute stellen Johann Sebastian Bach, den herausragenden Komponisten des Barock, in den Mittelpunkt ihres Programms. 

Das Besondere wird sein, dass das Duo die geschichtliche Entwicklung aufzeigt, welche die Musik vor Bach genommen hat. Dazu sollen Werke von Dieuparts, Corelli, Vivaldi und Händel dessen Suite in d-Moll (BWV 1008) rahmen und kontrastieren.

Bachs frühe Größe lag in der Aneignung der Einflüsse seiner Zeit. Erst als Kopist von Noten, als Interpret und schlicht Zuhörer reifte er zu dem, als der er uns in Erinnerung blieb. 

Der Eintritt beträgt 12 € (erm. 10 €).