St. Stephan: Kantorei begeisterte mit Vivaldi und Rutter

Für musikalische Faszination sorgte die Kantorei St. Stephan mit Antonio Vivaldis barockem „Gloria“ und dem „Magnificat“ des zeitgenössischen Komponisten John Rutter. | Foto: Dr. Claus Sassenberg.
Für musikalische Faszination sorgte die Kantorei St. Stephan mit Antonio Vivaldis barockem „Gloria“ und dem „Magnificat“ des zeitgenössischen Komponisten John Rutter. | Foto: Dr. Claus Sassenberg.
Für musikalische Faszination sorgte die Kantorei St. Stephan mit Antonio Vivaldis barockem „Gloria“ und dem „Magnificat“ des zeitgenössischen Komponisten John Rutter. | Foto: Dr. Claus Sassenberg.
scs/Vlotho. Für musikalische Faszination sorgte die Kantorei St. Stephan mit Antonio Vivaldis barockem „Gloria“ und dem „Magnificat“ des zeitgenössischen Komponisten John Rutter. Unter der musikalischen Leitung der Vlothoer Kantorin Liga Auguste musizierten rund 70 Mitwirkende beim Adventskonzert in der Kirche.

„Die beiden fröhlichen, erwartungsvollen Stücke fassen die Adventsstimmung sehr schön in Musik. Und ich wollte statt der Klassiker mal etwas anderes Schönes, das nicht so oft erklingt, aufführen“, sagte die Kantorin über ihre Werkauswahl. Souverän und mit präzisem Dirigat führte Liga Auguste die Musiker durch den Konzertabend. Antonio Vivaldi hat sein „Gloria“ wie eine Kantate aufgebaut. Verschiedene Besetzungen sorgten für ein abwechslungsreiches Hörerlebnis. Mit harmonischen Klangfarben und ausdrucksstarker Präsenz begeisterten die beiden Solistinnen Irina Trutneva (Sopran) und Sarah Romberger (Mezzosopran). Ein mal zartes, mal klangstarkes Fundament webte das Orchester „Opus 7“.

Nach dem barocken Klangerlebnis nahmen die Musiker mit John Rutters im Jahr 1990 uraufgeführtem „Magnificat“ ihre Zuhörer mit in eine andere musikalische Welt. In seiner Tonsprache lässt der Komponist den Lobgesang der Maria wie ein fröhliches südländisches Marienfest erklingen. In den Text des Lukasevangeliums hat er ein altes englisches Gedicht aus dem 15. Jahrhundert eingewoben, in dem Maria mit einer Rose verglichen wird. In Vlotho erklang das Werk in der Kammerorchesterfassung und füllte den Kirchraum mit Klängen voller adventlicher Fröhlichkeit. Nachdem der mitreißende Jubel des Finales verklungen waren, brandete begeisterter Applaus im Kirchraum auf. Mit stehenden Ovationen lobten die Zuhörer die Leistung aller Mitwirkenden. Spontan ließen die Musizierenden als Zugabe den Schluss des „Magnificat“ noch einmal erklingen.

Foto: Dr. Claus Sassenberg
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